Räume öffnen.

http://caleb-morris.com/

Wer mich trifft, der weiß, Ideen sausen mir einige im Kopf herum. Nun hab ich kurz ein wenig Zeit gefunden und würde sie gerne vorstellen. Über Rück­meldung und Anregung, Kritik freue ich mich.

Kurz noch als Einleitung und Einordnung: viele meiner Ideen und Vorstel­lungen basieren auf Dingen, die es gab. Entweder werden Sie nicht mehr prakti­ziert, oder sind “in Verges­senheit geraten”.

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It’s time for a change

In den letzten Monaten ist mir einiges zu viel geworden. Zeit das sich etwas ändert, Zeit, dass ich einige Sachen reali­si­ti­scher angehe. Dinge, die ich geplant hatte zumzu­setzen verwerfe ich, Dinge, die gar nicht auf dem Plan standen, stellen sich als vorerst wichtiger heraus. Dieser Blog ist nicht tot, aller­dings stellt das Schreiben von immer neueren Blogar­tikeln eine nicht gerade kleine Hürde für mich da.
Bis Ende des Jahres habe ich mir “Kleinig­keiten” vorge­nommen. Da sei zum einen die Endfer­tigung einer Abschrift vom Nachruf der SAC auf Rudolf Rocker, eine Abschrift seiner Jugend-Erinne­rungen (soweit ich sie habe), die Fertig­stellung einer Broschüre und ansonsten Studium, Studium, Studium.

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The ideal of anarchism

“Every Person needs an ideal, the ideal may not be realized today or tomorrow. But you must have an ideal, which carry you forward in life, which is inspiring you deep to act. Were living in a society , we have made econo­mical progress, but not at all were living in a society living in a society without slaves, without poverty, without misun­der­standing, social injustice all around us in the society. And there are people, foolish like myself and many others, we call ourself anachists, who feel that this injustice can be done away with, that people can be educated. We must in our soul belive, that justice must prevail, we must behave that concept, that we are going carry on, little by little. You see, the problem is, when you get people into the movement, and they see the revolution over tomorrow and it doesn’t come tomorrow, it doesn’t come the solution, they will never be revolu­tio­naries, they never had a concept of the true under­standing, the under­standing no matter what happens, you will carry on that ideal, you feel that justice must prevail , the concept of justice, moral certainty, right is right, is a doctrine, no matter what you call an anarcho­syn­di­calist, an anarchist indivi­dualist, anarchist communist, what is the ultimate goal of all these ideas? Ultimate ideal of all these people was ultimate human justice for everybody and that is the ideal what anarchism stands for.”

Aus der wunder­baren Dokumen­tation über die jüdi­schen Anarchisten in den USA “The Free Voice of Labor – The Jewish Anarchists”.

Die Sendung mit dem Frank

Gestern wurde eine Podcast gemeinsam mit den Anarcho­bronies und mir aufge­nommen, die ihr hier euch zu Gemüte führen könnt.
Ich werde versuchen, noch ein wenig Inhalte nachzu­tragen.

# Das Buch über das ich sprach war: “Die Redlichen Pioniere von Rochdale”, antiqua­risch ungefähr für 14€ zu erhalten.
# Die Schrift über die Arbeits­börsen des Syndi­ka­lismus, die ich meinte ist: “History of the bourses du travail – Fernand Pelloutier”
# Des Weiteren möchte ich auf die gute Arbeit von Syndi­ka­lis­mus­for­schung.info hinweisen, die auch ein virtu­elles Museum zum deutsch­spra­chigen Syndi­ka­lismus einge­richtet haben, auch ihre Jahres­zeitung SyFo #1 und #2 kann ich empfehlen, u. a. mit Beiträgen zu Bakunin in Mecklenburg.
# Der Autor, von dem ich Sprach ist Helge Döhring, einen Über­blick über seine Publi­ka­tionen finden sich hier.
# Meine Ideenskizze zu einem Verteilten Lohn- und Arbeits­re­gister findet sich bei mir im Blog.
# Mein eigener Podcast funkt zwar selten, aber vielleicht findet sich ja auch was für euch dabei.
# Zu den Studien­kom­mis­sionen des Syndi­ka­lismus findet man hierzu was: Studien­kom­mission der Berliner Arbei­ter­börsen / Franz Barwich (1923)
“Das ist Syndi­ka­lismus” Die Arbei­ter­börsen des Syndi­ka­lismus
# Hacker­fleet, das Projekt über das ich auch sprach.

Alles im allen hat mir die Folge Spaß gemacht und ich danke Acid und Riotbuddha für die Einladung. Für Anregungen zum gesagten bitte ich wieder um Kommentare in meinem Blog und auf Twitter. 🙂

Regis­ter­me­thode 2.0 – Einige Über­le­gungen zur syndi­ka­lis­ti­schen Kampf­taktik.

Disclaimer vorneweg: Ich bin kein Program­mierer und habe bis heute nicht eine Zeile code selbst geschrieben, weshalb einige Gedan­ken­gänge nie umsetzbar wären.

Ich habe nachge­dacht. Mal wieder. Seid ein paar Tagen lässt mich die Idee einer techni­schen Aktua­li­sierung des Syndi­ka­lismus nicht mehr locker. Bzw. einer konkreten Taktik des Syndi­ka­lismus: Das Lohn- und Arbeits­re­gister.

Unter der sogenannten Regis­ter­me­thode wurde die lokale Erfassung aller Arbeits­re­le­vanten Daten innerhalb der an die Arbeits­börse angeschlos­senen Organi­sa­tionen verstanden. Damals wurde das i.d. Regel durch noch vorhandene Systeme der Haus- und Straßen­kas­sierung wöchentlich beim sogenannten Arbeits­nachweis gemacht. Jedes Mitglied der lokalis­ti­schen Gewerk­schaften war demnach wöchentlich gezwungen, seine aktuelle Arbeits­si­tuation gegen­über der Gewerk­schaft offen zu legen. Dies erfolgte gleich­zeitig mit der Kassierung der wöchent­lichen Mitglieds­bei­träge und Aushän­digung der Gewerk­schafts­zeitung. Über diese Art der Abfrage war der Gewerk­schaft ein wichtiges Instrument ihrer Arbeit gegeben: Sie wusste zu jedem Wochen­turnus den Kranken­stand in der Organi­sation, wie viel Stunden die Mitglieder gearbeitet haben, zu welchen Löhnen, wo Mitglieder im Streik sich befanden, wo Mitglieder entlassen wurden, wo Hilfs­zah­lungen notwendig waren und natürlich auch wo Verbes­se­rungen der Löhne im Bereich des möglichen waren. (Kurze Anmerkung, damals war eine Gewerk­schaft zumeist für einen Beruf vorhanden, die Gliederung in Branchen­ge­werk­schaften erfolgte erst nach dem 1. Weltkrieg, wo die Regis­ter­me­thode zumeist nicht mehr zur Anwendung kam).

Da die Gewerk­schaft eine Über­sicht hatte, wie die Stunden­löhne in einem Beruf in einem Lokalen Rahmen waren, konnten sie lokal für sich Lohnun­ter­grenzen praktisch festlegen, in dem beschlossen wurde, dass Mitgliedern verboten wurde, unter einem Bestimmten Lohn zu arbeiten. Wer es dennoch machte, hatte mit Diszi­pli­nar­ver­fahren zu rechnen, aller­dings waren die Hilfs­kassen auch so organi­siert, dass dies i.d.Regel nicht notwendig wurde. So konnten auch Verhand­lungen nach zeitlich begrenzten Tarif­ver­trägen umgangen werden, da sie durch direkte Ökono­mische Aktion nicht mehr notwendig wurden. (Beispiele sind hierfür die Fliesen­leger in Düsseldorf, oder die Textil­ar­beiter in Teilen Sachsens.) Als Erwei­terung des Registers war in vielen Arbeits­börsen auch ein Stellen­re­gister angeschlossen, das Genossen in Jobs verhalf, gerade in Zeiten der Schwarzen Listen (Nicht-Einstel­lungs­listen der Betriebe!) ein wichtiges Unter­stüt­zungs­werkzeug.

Heute wäre so etwas technisch wesentlich einfacher möglich und könnte Helfen, das (Stunden-)Lohnge­fälle von Freibe­rufler, Freelancer und anderen Schein­selbst­stän­digen zu minimieren.

Was ist dafür zu tun? Nun es gibt zwei für mich sehr wichtige Anfor­de­rungen an das System:
1. Es muss dezentral organi­siert sein
2. Es muss belastbar sein

Zu Punkt 1) Die Dezen­trale Organi­sierung hat folgenden Grund: $Struk­turen sind korrum­pierbar. Wenn das System nur auf einem Server liegt, kann es aus $Gründen abgeschaltet werden, oder noch schlimmer ab geschnor­chelt werden. Ich bin zwar dafür, die Daten anony­mi­siert als Open Data zu betreiben, aber dagegen Zentral­systeme zu betreiben. Repression ist nur das eine, auch Distri­bution. Wenn z.B. der Deutsche Gewerk­schaftsbund diese Idee gut findet, eine Instanz aufbaut und viele (TM) Menschen mitmachen, der DGB aber eines Tages beschließt, dieses System behindert seine Existenz, dann darf das System selbst nicht abschaltbar sein. Gerade aus dem Bereich Peer-2-Peer kennt die Netzge­meinde schon verteilte System und Daten­banken, auch hier müsste ein solches zum Tragen kommen. Am besten über Verifi­zierung in einem Trustnetz*. Eine der Schlimmsten Abhän­gig­keiten der Arbei­ter­be­we­gungen entstanden, als sie die Sozial­systeme – welche vorher selbst organi­siert waren (und durchaus Ineffi­zienz aufwiesen) – in staat­liche Hand über­eignet wurden.

Zu Punkt 2) Wenn das System wächst und an Brisanz zunimmt, dann wird es aus verschie­denen Bereichen beschossen werden, nicht nur von Anons, die meinen das Selbst­be­stim­mungs­recht wäre gefährdet (auch deshalb ist ein dezen­trales System notwendig), sondern auch Kapita­listen die die Dienst­leistung “Daten­ma­ni­pu­lation” als Geschäftsfeld entdecken werden (nicht so schlimm wie die Histo­rische Parallele Pisto­leros, aber genauso zerschießend!). Also muss es möglich sein, jeden Angestellten zu verifi­zieren, das kann über die Steuer­nummer sein, das kann aber auch ander­weitig z.B. über ein Trustnetz* möglich sein. Auch muss das System es aushalten sowohl 10k Leute als auch 10Mio Leute sich selbst organi­sieren zu lassen. Eine Verifi­zierung ist zwingend erfor­derlich, da der größte Schaden des Systems wäre, wenn seine Glaub­wür­digkeit, die Belast­barkeit der Daten selbst angegriffen werden kann.

Was stelle ich mir also vor (wenn es denn möglich ist):
Als Endan­wender habe ich mich am Anfang an einer noch nicht näher zu benen­nenden Stelle verifi­ziert, dass ich ich bin. Dann erhalte ich ein Client oder ein Dashboard, in dem ich meine Steuer­daten und ähnliches eingeben kann (Maschi­nen­les­barkeit herstellen!), auch die eigenen Vertrags­be­din­gungen als Angestellter (z.B. Festlegung der Arbeits­zeiten, Über­stun­den­re­ge­lungen etc.) sollten hinter­legbar sein. Für Freelancer natürlich das gleiche mit Werks­ver­trags­daten oder andere Vertrags­daten, die die Bedin­gungen festschreiben.
Wichtig wird jetzt natürlich eine Maske in der die geleistete Arbeitszeit eintragbar ist, sowie Pausen­zeiten, Stück­zahlen (Produ­zie­rendes Gewerbe), ect.pp.
Im Hinter­grund läuft der Abgleich bzw. Vergleich dieser Daten mit den anderen im System gemit­telten Daten. Wenn es bereits Verein­ba­rungen gibt, wie z.B. die Über­stunden geregelt sind, und man diese verletzt muss dem Endan­wender sowie der eventuell vorhan­denen Gewerk­schaft dies anzeigbar sein (Alert vielleicht?). Hier kann dann inter­ve­niert werden.
Die Daten werden im besten Falle via einem Peer-2-Peer Ansatz ausge­tauscht, am besten noch erweitert um einen Mesh-Ansatz, damit die Daten nicht zensierbar sind. Die Software muss API´s bieten, die offen und nachvoll­ziehbar ist, damit weitere Entwick­lungen program­mierbar sind. Über­haupt ist eine Grundlage der Software offener Quellcode und freie Lizenzen.

Ich hoffe die Ideenskizze war jetzt nicht zu wirr und ich bekomme Feedback zu den Ideen, Diskus­sionen bitte in den Kommen­taren oder auf Twitter @syndi­ka­lista.

*Trustnetz: Zunehmend geht die Zerti­fi­zierung für Webseiten weg von Zentralin­stanzen, die Zerti­ficate signen hin zu Trust­netzen, die sich gegen­seitig bestä­tigen “echt” zu sein.

Writing Issues, Related writing and questions.

I have a big problem writing about things, because most time i am distracted by myself. The world­wi­deweb is amazing in sucking me into it while thinking about serious topics. I still have no great solution to collect all my ideas, as a collection i can write later on again. The latest tries i made were a Wiki, which just didn´t fit well with my thinking, i am more a leveled thinker. So i tried outliner i.e. Dave Winers OPML Outliner. Actually it is a great thing to level ideas, subgroup them and find more and more subideas or speci­fi­ca­tions. But from time to time i am coming to the point, that i want to 2 or more levels. The first level would be short ideas i want to publish directly from my writing software to a blog (untill now i didn´t get Dave`s software as a bloging software running, i am not a coder, not a techmate, but i want to write) The next level are ideas i want to use later, maybe as a subidea or speci­fi­cation. As long as i am thinking about, i dont want to to have them public, but i want to have them in the same document and i want to have them related with other ideas. The solution WorkFlowy found for related outlines is nice, but WF is not cheap and just for a try i dont want to give money (did it too much in the past and as a student there is not too much money.)

What i am although missing – didnt find a solution yet – is to deal with bigger related infor­ma­tions. I.e. i am writing a histo­rical cityguide about the working­class organi­za­tions in Berlin, i have a huge amount of names, streets, dates, happe­nings. As a basement i use histo­rical files (newspapers, police reports, …) What i need is a relation between the original files to the names, which are connected with the adresses and so on. And i want to create relation between the texts like i do with blogs. I tried to set up a wordpress and a wiki-instal­lation, typed down more than 400 short articles, but the result wasnt what i expected. A user case i want to give, what i am looking for:

I have an article about a strike 1932 in the north of berlin. in the article i want to set the name of the organi­zation as a tag, the date where it happens, the time in which it happens (between x and y), the character of the strike (rentstrike, solida­ri­ty­strike). If i spotted the adress of the organi­zation earlier, i want that it connects the organi­zation with the adress and the adress where the strike happens i want to be recognized too (may i want to map this later). Because in history names of streets change i want something like: Adress then-> adress now and when i map the adresses i see it on a map. If i have pictures, i want them referred in the same way, like “this person is named in these articles too, this is her adress, her organi­za­tion­mem­bership, birth-dates, etc.)
Sounds like a cloud to me, sounds much more like not existing yet. May someone can help me with my problems.

I wrote this short article, because Dave Winer wrote about “How to help the open web” and may my needs are something which helps to think about.

Wer den Staat nicht zerschlagen kann, soll nicht ins Parlament gehen.

Eine Erwiderung auf ACID`S Post “Warum ich als Anarchist in einer Partei aktiv bin.”

Lieber Acid, ich habe heute deinen Text in deinem Blog gesehen und möchte ein paar Worte der Erwiderung suchen, aber auch die Türen offen lassen zur Diskussion. In der Regel tue ich dies nicht, da vieles was ich las, für mich in krassen Wider­spruch zum Anarchismus steht, den ich und meine Genos­sinnen und Genossen vertreten und versuchen aufzu­bauen. Wenn du mich persönlich fragst, dann hast du dir durch deinen Text eine Seite gewählt, die nicht die meine ist.

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“Occupy Your Future”. Zum Erscheinen der 57 Ausgabe der Anarcho-Syndi­kalist Review (Winter 2012)

“Occupy Your Future”. Zum Erscheinen der 57 Ausgabe der Anarcho-Syndi­kalist Review (Winter 2012)

Auch im 25.ten Jahr gibt es sie noch, die Anarcho-Syndi­kalist Review. Und das ist keine Selbst­ver­ständ­lichkeit, wird doch im Vorwort dieser Ausgabe von langer Arbeits­lo­sigkeit oder Über­ar­beitung des “editorial collectiv” berichtet.

“We publish this journal to reach out to our fellow workers, and join in a conver­sation about how we can build a new society free of exploi­tation and oppression.”

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The Copper Anarchist – The Beginning.

Wow, took a while untill i found a hoster i really enjoy, where you get, what you deserve.

And know,

without a concept, but in a safe habour of blogos­phere, i start to write about what i want.

So far I might blog about food, about technic I love and enjoy, projects and how their going, in englisch in german.

May there will some post about studying business engeneering hopefully in Berlin.

Next steps, write something about, how i got this blog running on uberspace, and maybe about the next few steps looking for a future plan.