Gründen wir eine Arbeits­börse. Einzu­richten ist: [Exzerpt]

Seit 2 Jahren sitze ich auf diesen Notizen um sie zu veröf­fent­lichen und komm und komme nicht dazu. Da ich gestern aber Fernand Pelloutier ansprach und mir gestern Abend diese Notizen in die Hände vielen, war es heute morgen ein leichtes, sie abzutippen und zu veröf­fent­lichen. Nicht alles davon ist aktuell, aber noch aktuell genug um sich seine Gedanken zu machen. Nun denn hier sind sie:

Exzerpt: „Chapter 5 – How to create a Bourse du Travail“ – by Fernand Pelloutier.

>> In der heutigen Gesell­schaft muss die Arbeits­börse ein Ort des Wider­stands („an association of resistance“) sein<<

 

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Konstruk­tiver Sozia­lismus, ein Remix.

(ein Remix von Diego A. de Santillans “Für eine konstruktive Arbei­ter­be­wegung “ von 1950)

2014. 100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten, die Welt umgrei­fenden Krieg. 64 Jahre nach dem Erscheinen der Streit­schrift von Diego Abad de Santillian, einst Wirtschafts­mi­nister für die CNT im revolu­tio­nären Spanien, hat die Streit­schrift “Für eine konstruktive Arbei­ter­be­wegung” kaum an Aktua­lität verloren. Daher habe ich sie einem Remix unter­zogen.

So halte ich fest, dass die „Idee der einigen Menschheit“ aus strate­gi­schen und takti­schen Gründen in Verfall geraten ist. [1]

Schauen wir auf die Ukraine, auf Russland, die USA, in den Irak, so sehen wir im weiteren, dass „alle morali­schen Hemmungen sind gefallen“[1], und doch… und doch ist es dabei geblieben:

“Wir wollen mehr denn je eine Welt der Freiheit, der Gerech­tigkeit, der Solida­rität und der Arbeit. Als man die Arbei­ter­massen noch als Objekte ungehemmter Ausbeutung betrachtete, sei es als Sklaven der Scholle oder willenlose Räder im Getriebe der modernen Industrie, erhoben unseren Vorgänger die Fahne der Rebellion und verkün­deten ihre Ideen, brachten Opfer, begingen revolu­tio­näre Taten und litten Verfolgung für die Verkündung von Wahrheiten, die heute veraltet und überlebt erscheinen mögen.”[1]
Schauen wir auf heute, so sehen wir immer noch, dass unsere Forderung nicht umgesetzt ist, dass die

„Schule kein Monopol der Kirche, kein Instrument geistiger Bevor­mundung durch den Staat sein dürfe, sondern im Dienst am Kinde und seiner Freiheit stehen und eine Pflanz­stätte der Kultur sein solle“[1]

, nicht erfüllt ist.

Der Blick zurück, legt ein Jahrhunder voller Arbei­ter­kämpfe offen, — niemand kann leugnen, dass in diesen Kämpfen, vor der Bildung der Ersten Inter­na­tionale, in der Inter­na­tionale selbst und nachher die syndi­ka­lis­ti­schen Gedan­ken­gänge und Aktions­me­thoden in gewissen Perioden und manchen Situa­tionen eine wesent­liche Rolle gespielt haben. [1]

Mehr noch, es wird sichtlich, dass Arbei­ter­or­ga­ni­sa­tionen zum Kampf gegen den Kapita­lismus geschaffen wurden, dass immer wieder betont wurde (von den Syndi­ka­listen und Anarchisten), dass die organi­sierte Arbeit der Eckstein einer neuen Gesell­schaft sein muss. [1] Gerade in Zeiten fortschrei­tender Automa­ti­sierung und bevor­ste­hender Durch­brüche in der Automa­ti­sierung von Transport und Logistik, Ratio­na­li­sierung in der IT-Branche und Verla­gerung der Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse von Festan­stellung zu FlexWork ist diese Forderung hochak­tuell durch ihre weitrei­chende Spreng­kraft für das kapita­lis­tische Gesell­schafts­ver­hältnis. Auch deshalb, da das Versprechen der Demokratie bis heute vor der Vollbe­stimmung (statt Betriebs­in­terner Teilbe­stimmung) der Wirtschaft halt macht.

Arbei­te­rInnen haben die Arbei­ter­be­wegung geschaffen, sie mit Leben zu füllen und am Leben zu erhalten, haben sie verteidigt gegen die oft fanatische Feind­schaft des Kapita­lismus und gegen die Verfol­gungen und den Terror der Staaten. Doch heute sind sie ein fester bestandteil des modernen Staates geworden, ihre Forde­rungen füllen die Geset­zes­blätter und auch wenn sie immer lustloser umgesetzt werden, die integri­rende Wirkung ist hoch. Und: Unsere Idee der Unabhän­gigkeit vom Staat hat diesen Prozess der Anpassung nicht aufhalten können: unsere kleinen Brenn­punkte freiheitlich-sozia­lis­ti­scher Ideen, föde­ra­lis­ti­schen Denkens in einigen Länder können den Gang der Geschichte nicht aufhalten.

Wir sehen, dass Propa­ganda, die einst mal große Opfer gefordert hat, heute modernes Verfas­sungs­recht geworden ist. Und doch sehen wir auch eine Verschlech­terung der Situation, wenn es um bislang unerfüllte Forde­rungen geht. Eine Tendenz zum Autokra­ti­schen Staat lässt sich nach 2001 in den beste­henden Demokratien überall feststellen.
Auch wenn unsere Ideen in vielen Fällen zum Inhalt sozialer Gesetz­gebung geworden sind, und damit positives Recht, das nicht selten erstritten wurde, so lässt die Aufgabe sozialer Tätigkeit, vormals von Verstaat­li­chung sozialen Lebens betrof­fener Bereiche der Gesell­schaft verzweifeln. Oder genauer: Dass wir im Augen­blick keine erfolg­ver­spre­chenden Mittel haben, die unver­holene Drohung, große Teile der Gesell­schaft zu verarmem nichts entge­gen­setzen können.

Die Menschen sind dem Trugbild der Sozialen Sicherheit durch staat­liche Organi­sation gefolgt, ohne zu bemerken, dass sie ihre Freiheit durch Selbst­or­ga­ni­sation dabei verloren, ohne die es keine Sicherheit geben kann.

Die Fahne, die wir in den Reihen der organi­sierten Arbeit so lange stolz und mutig hochge­halten haben, uns mit Gewalt von skrupel­losen Karrie­re­ma­chern entwunden worden ist, vereinigt schon lange keine Scharen mehr, ja nicht einmal eine Handvoll Menschen auf unsere Ideen von Freiheit, Gleichheit und Sozia­lismus. Unsere tatsäch­lichen Perspek­tiven sind angesichts der heutigen Situation des relativ unfrucht­baren Kampfes gegen den Strom, so wir ihn über­haupt führen, ernüch­ternd schlecht.
So sehr es mich freut, dass in einigen Teilen Europas und der restlichen Welt syndi­ka­lis­tische Organi­sa­tionen wachsen, so wünsche ic mit auch, dass sie sich die Flexi­bi­lität behalten, nach neuen Wegen zu suchen. „Schon (Helmut) Rüdiger hat darauf hinge­wiesen, wie das Verständnis für wesent­liche Ideen Proudhons sich ausbreitet und gewisse Elemente unseres föde­ra­lis­ti­schen Denkens heute endlich auf verschienen, sozialen, politi­schen und kultu­rellen Teilge­bieten aufzu­blühen beginnen“, sei es die Diskussion um Dezen­tra­li­sierte Produk­ti­ons­stätten (durch Subsis­tenz­pro­duktion via 3D-Printer), oder dezen­tra­li­sierung der Server­struktur- und Proto­kolle in Reaktion auf Internet-Total­über­wa­chung seitens der Staats­mächte.

„Die gemeinsame Kampf­front, die wir in dieser wirren Epoche vertei­digen sollten, scheint mir nicht mehr eine Einheits­front für rein wirtschaft­liche Forde­rungen zu sein, sondern eine Front der Vertei­digung der Freiheit mit dem Wort und der Tat. Und in diesem Kampfe werden wir vielleicht ganz unerwartete Verbündete und Mitkämpfer finden.“

Keineswegs sollte auf irgendeine der alten Bewegung ureigenen Ideen verzichtet werden, die für die Wieder­er­oberung eines menschen­wür­digen Lebens wesentlich erscheinen. Ich stimme mit dem Sozia­listen Albert Jensen überein, wenn er sagt,

„dass wir die Revolution, die wir wollen, nicht mehr als eine impro­vi­sierte Katastrophe auffassen dürfen, sondern in ihr einen langen Prozess sehen müssen.“

Es wird neben alten Formen des sozialen Lebens auch neue Lebens­formen geben. Es muss ein Neben­ein­an­ders­be­stehen verschie­dener Lebens­formen ermög­lichen, das ist nicht nur möglich, sondern sogar wünschenswert.

Ich wünsche mir eine Arbei­ter­be­wegung, die vom Gedanken des Aufbaus und der Verwirk­li­chung erfüllt ist — dem Geist, den schon einmal der Sozia­lismus beseelte, dem Marx und Engels im Namen ihrer „Wissen­schaft“ als „utopisch“ verhöhnten. Ich wünsche, dass eine Sphäre der freien Arbeit geschaffen wird, zur Vertei­digung der Freiheit des Indivi­duums und seiner Würde, die direkt auf die Initiative der organi­sierten Massen aufbaut — etwa im Sinne der Genos­sen­schaften, aber in einem stärker kämp­fe­ri­schen und aktiv-sozia­lis­ti­schen Geiste.

Der Gedanke, alles zu verlangen, sofort und unabdingbar, ohne Aufschub und so wie wir das Neue erträumen, kommt dem Entschluss gleich, auf alles zu verzichten.

Im Geiste unmit­tel­barer konstruk­tiver Arbeit kann die Arbei­ter­be­wegung ein Werkzeug mensch­licher Befreiung im Schoße der beste­henden kapita­lis­ti­schen Ordnung werden. Es war einst dieser Geist der Verwirk­li­chung und der Freiheit, der einst in unserer spani­schen, ukrai­ni­schen, chine­si­schen und korea­ni­schen syndi­ka­lis­tisch-anarchis­ti­schen Bewegung blühte, wegen diesem Geist fühlen wir uns noch heute von ihnen unwider­stehlich angezogen.

Mit das Schlimmste ist in meinen Augen, dass uns nicht nur die Perspek­tiven ausge­gangen sind, sondern auch die konkreten Ideen und Vorstel­lungen, nicht aber die Problem­stel­lungen in der Gesell­schaft im Spannungsraum zwischen Staat und Kapital auf der einen und Freiheit, Gleichheit und Gerech­tigkeit auf der anderen Seite. Für die Wieder­er­langung einer Perspektive möchte ich eintreten, zum Erarbeiten neuer und alter Vorstel­lungen aufrufen.

Für dieses Ziel möchte ich wünschen, dass der Geist der alten Kampf­ge­nossen gegen den frühen Kapita­lismus zu neuem Leben erwacht.

Es wäre der Mühe wert, die Gedanken, die hier nur flüchtig angedeutet sind, gründlich zu entwi­ckeln. Was uns betrifft, so sehe ich in solchen Ideen einen Stern der Hoffnung, der nach der dunklen Nacht dieser Zeit einen neuen Tag verheißt.

Auf, auf, für den konstruk­tiven Sozia­lismus.

[1] alle Zitate aus: “Für eine konstruktive Arbei­ter­be­wegung”, Diego Abad de Santillan (1950)

Regis­ter­me­thode 2.0 – Einige Über­le­gungen zur syndi­ka­lis­ti­schen Kampf­taktik.

Disclaimer vorneweg: Ich bin kein Program­mierer und habe bis heute nicht eine Zeile code selbst geschrieben, weshalb einige Gedan­ken­gänge nie umsetzbar wären.

Ich habe nachge­dacht. Mal wieder. Seid ein paar Tagen lässt mich die Idee einer techni­schen Aktua­li­sierung des Syndi­ka­lismus nicht mehr locker. Bzw. einer konkreten Taktik des Syndi­ka­lismus: Das Lohn- und Arbeits­re­gister.

Unter der sogenannten Regis­ter­me­thode wurde die lokale Erfassung aller Arbeits­re­le­vanten Daten innerhalb der an die Arbeits­börse angeschlos­senen Organi­sa­tionen verstanden. Damals wurde das i.d. Regel durch noch vorhandene Systeme der Haus- und Straßen­kas­sierung wöchentlich beim sogenannten Arbeits­nachweis gemacht. Jedes Mitglied der lokalis­ti­schen Gewerk­schaften war demnach wöchentlich gezwungen, seine aktuelle Arbeits­si­tuation gegen­über der Gewerk­schaft offen zu legen. Dies erfolgte gleich­zeitig mit der Kassierung der wöchent­lichen Mitglieds­bei­träge und Aushän­digung der Gewerk­schafts­zeitung. Über diese Art der Abfrage war der Gewerk­schaft ein wichtiges Instrument ihrer Arbeit gegeben: Sie wusste zu jedem Wochen­turnus den Kranken­stand in der Organi­sation, wie viel Stunden die Mitglieder gearbeitet haben, zu welchen Löhnen, wo Mitglieder im Streik sich befanden, wo Mitglieder entlassen wurden, wo Hilfs­zah­lungen notwendig waren und natürlich auch wo Verbes­se­rungen der Löhne im Bereich des möglichen waren. (Kurze Anmerkung, damals war eine Gewerk­schaft zumeist für einen Beruf vorhanden, die Gliederung in Branchen­ge­werk­schaften erfolgte erst nach dem 1. Weltkrieg, wo die Regis­ter­me­thode zumeist nicht mehr zur Anwendung kam).

Da die Gewerk­schaft eine Über­sicht hatte, wie die Stunden­löhne in einem Beruf in einem Lokalen Rahmen waren, konnten sie lokal für sich Lohnun­ter­grenzen praktisch festlegen, in dem beschlossen wurde, dass Mitgliedern verboten wurde, unter einem Bestimmten Lohn zu arbeiten. Wer es dennoch machte, hatte mit Diszi­pli­nar­ver­fahren zu rechnen, aller­dings waren die Hilfs­kassen auch so organi­siert, dass dies i.d.Regel nicht notwendig wurde. So konnten auch Verhand­lungen nach zeitlich begrenzten Tarif­ver­trägen umgangen werden, da sie durch direkte Ökono­mische Aktion nicht mehr notwendig wurden. (Beispiele sind hierfür die Fliesen­leger in Düsseldorf, oder die Textil­ar­beiter in Teilen Sachsens.) Als Erwei­terung des Registers war in vielen Arbeits­börsen auch ein Stellen­re­gister angeschlossen, das Genossen in Jobs verhalf, gerade in Zeiten der Schwarzen Listen (Nicht-Einstel­lungs­listen der Betriebe!) ein wichtiges Unter­stüt­zungs­werkzeug.

Heute wäre so etwas technisch wesentlich einfacher möglich und könnte Helfen, das (Stunden-)Lohnge­fälle von Freibe­rufler, Freelancer und anderen Schein­selbst­stän­digen zu minimieren.

Was ist dafür zu tun? Nun es gibt zwei für mich sehr wichtige Anfor­de­rungen an das System:
1. Es muss dezentral organi­siert sein
2. Es muss belastbar sein

Zu Punkt 1) Die Dezen­trale Organi­sierung hat folgenden Grund: $Struk­turen sind korrum­pierbar. Wenn das System nur auf einem Server liegt, kann es aus $Gründen abgeschaltet werden, oder noch schlimmer ab geschnor­chelt werden. Ich bin zwar dafür, die Daten anony­mi­siert als Open Data zu betreiben, aber dagegen Zentral­systeme zu betreiben. Repression ist nur das eine, auch Distri­bution. Wenn z.B. der Deutsche Gewerk­schaftsbund diese Idee gut findet, eine Instanz aufbaut und viele (TM) Menschen mitmachen, der DGB aber eines Tages beschließt, dieses System behindert seine Existenz, dann darf das System selbst nicht abschaltbar sein. Gerade aus dem Bereich Peer-2-Peer kennt die Netzge­meinde schon verteilte System und Daten­banken, auch hier müsste ein solches zum Tragen kommen. Am besten über Verifi­zierung in einem Trustnetz*. Eine der Schlimmsten Abhän­gig­keiten der Arbei­ter­be­we­gungen entstanden, als sie die Sozial­systeme – welche vorher selbst organi­siert waren (und durchaus Ineffi­zienz aufwiesen) – in staat­liche Hand über­eignet wurden.

Zu Punkt 2) Wenn das System wächst und an Brisanz zunimmt, dann wird es aus verschie­denen Bereichen beschossen werden, nicht nur von Anons, die meinen das Selbst­be­stim­mungs­recht wäre gefährdet (auch deshalb ist ein dezen­trales System notwendig), sondern auch Kapita­listen die die Dienst­leistung “Daten­ma­ni­pu­lation” als Geschäftsfeld entdecken werden (nicht so schlimm wie die Histo­rische Parallele Pisto­leros, aber genauso zerschießend!). Also muss es möglich sein, jeden Angestellten zu verifi­zieren, das kann über die Steuer­nummer sein, das kann aber auch ander­weitig z.B. über ein Trustnetz* möglich sein. Auch muss das System es aushalten sowohl 10k Leute als auch 10Mio Leute sich selbst organi­sieren zu lassen. Eine Verifi­zierung ist zwingend erfor­derlich, da der größte Schaden des Systems wäre, wenn seine Glaub­wür­digkeit, die Belast­barkeit der Daten selbst angegriffen werden kann.

Was stelle ich mir also vor (wenn es denn möglich ist):
Als Endan­wender habe ich mich am Anfang an einer noch nicht näher zu benen­nenden Stelle verifi­ziert, dass ich ich bin. Dann erhalte ich ein Client oder ein Dashboard, in dem ich meine Steuer­daten und ähnliches eingeben kann (Maschi­nen­les­barkeit herstellen!), auch die eigenen Vertrags­be­din­gungen als Angestellter (z.B. Festlegung der Arbeits­zeiten, Über­stun­den­re­ge­lungen etc.) sollten hinter­legbar sein. Für Freelancer natürlich das gleiche mit Werks­ver­trags­daten oder andere Vertrags­daten, die die Bedin­gungen festschreiben.
Wichtig wird jetzt natürlich eine Maske in der die geleistete Arbeitszeit eintragbar ist, sowie Pausen­zeiten, Stück­zahlen (Produ­zie­rendes Gewerbe), ect.pp.
Im Hinter­grund läuft der Abgleich bzw. Vergleich dieser Daten mit den anderen im System gemit­telten Daten. Wenn es bereits Verein­ba­rungen gibt, wie z.B. die Über­stunden geregelt sind, und man diese verletzt muss dem Endan­wender sowie der eventuell vorhan­denen Gewerk­schaft dies anzeigbar sein (Alert vielleicht?). Hier kann dann inter­ve­niert werden.
Die Daten werden im besten Falle via einem Peer-2-Peer Ansatz ausge­tauscht, am besten noch erweitert um einen Mesh-Ansatz, damit die Daten nicht zensierbar sind. Die Software muss API´s bieten, die offen und nachvoll­ziehbar ist, damit weitere Entwick­lungen program­mierbar sind. Über­haupt ist eine Grundlage der Software offener Quellcode und freie Lizenzen.

Ich hoffe die Ideenskizze war jetzt nicht zu wirr und ich bekomme Feedback zu den Ideen, Diskus­sionen bitte in den Kommen­taren oder auf Twitter @syndi­ka­lista.

*Trustnetz: Zunehmend geht die Zerti­fi­zierung für Webseiten weg von Zentralin­stanzen, die Zerti­ficate signen hin zu Trust­netzen, die sich gegen­seitig bestä­tigen “echt” zu sein.